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Fotocollage von der Keynote und Masterclass auf der Brains on Silicon Konferenz in Dresden

Rückblick zur Brains on Silicon

Wie aus Daten Orientierung wird

Zwei Wochen nach der Brains on Silicon wirken die Impulse der Konferenz bei uns noch kräftig nach. Zwei große Fragen standen für unser Team dabei besonders im Fokus: Was kann KI heute schon leisten und wie gelingt es Unternehmen, diese neuen Möglichkeiten sinnvoll für sich zu nutzen?

Wir waren vor Ort mit zwei Formaten vertreten:

Jan beleuchtete in seinem Vortrag „Wenn Daten da sind, aber Orientierung fehlt“ das Spannungsfeld zwischen menschlicher Absicht und den Ergebnissen von Systemen. Dabei ging es um einen Aspekt, der sich durch viele Beiträge der Konferenz zog: Je leistungsfähiger KI-Systeme werden, desto wichtiger wird es, ihre Ergebnisse im jeweiligen Kontext einordnen und daraus ein eigenes Urteil bilden zu können. Technische Leistungsfähigkeit allein schafft noch keine Orientierung. Eine Entwicklung, die wir heute bereits beobachten, hat er dabei auf den Punkt gebracht: „Verstehen wird zum Engpass.“

Genau an dieser Schnittstelle setzte auch Betti mit ihrer Masterclass „Wie aus Daten Orientierung wird“ am Folgetag an. Rund 50 Teilnehmende arbeiteten an ihren eigenen Fragestellungen und strukturierten in drei Schritten, was sie bereits sehen, was ihnen noch unklar ist und was sie verstehen müssen, um handeln zu können.

Für uns hat die Brains on Silicon zwei Perspektiven eröffnet: Systeme müssen besser verstehen, was Menschen meinen – und Menschen müssen verstehen können, was Systeme ihnen liefern. Vor allem die zweite Perspektive wird unsere Arbeit in der nächsten Zeit stark prägen.

Vielen Dank an alle, die mit uns diskutiert, ihre eigenen Themen eingebracht und die beiden Formate mit Leben gefüllt haben.